HPV

Die Impfung kann Krebs verhindern

Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) sind zu 90 Prozent für die Bildung von Genitalwarzen verantwortlich. Die onkogenen HPV-Typen können zu Krebsvorstufen und in weiterer Folge nicht nur zu Gebärmutterhalskrebs, sondern auch anderen Krebserkrankungen an den Genitalien sowie im Bereich des Kopfes oder des Rachens führen. Seit einigen Jahren gibt es gegen beide Virenarten wirksame Impfstoffe. Für Mädchen und Buben zwischen neun und zwölf Jahren ist die Impfung im Rahmen des Kinderimpfprogramms gratis. Eine hohe Durchimpfungsrate wäre hier besonders wichtig.

Deutsche Experten haben hochgerechnet, dass schon bei einer Durchimpfungsrate von nur 50 Prozent (bei Mädchen) etwa vier von zehn Gebärmutterhalskrebserkrankungen in den nächsten hundert Jahren vermieden werden können. (Horn, et.al., Vaccine 2013)